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Lexikon: Bistum Passau

Das Bistum Passau (lat.: Dioecesis Passaviensis) ist eine Diözese der Katholischen Kirche im Osten von Bayern und umfasst den östlichen Teil des Regierungsbezirks Niederbayern und den Raum Altötting – Burghausen. Das Bistum gehört zur Kirchenprovinz München-Freising.


Inhaltsverzeichnis
   
1 Kurzinfo
2 Kirchenaustritt
3

Geschichte

4 Bistumsgliederung
5 Statistik
6 Links
 
1 Kurzinfo
   
Bistum Passau
   
Domplatz 7 94032 Passau
   

Diözesanbischof:

Wilhelm Schraml
   
Katholiken im Bistum Passau (2009): 495.000 (89 % der Bevölkerung)
   
Kirchenaustritte (2009): 1.436 Homepage: www.bistum-passau.de
   
2 Kirchenaustritt

Wenn Sie aus der Katholischen Kirche im Bistum Passau austreten wollen, müssen Sie dies beim Standesamt erklären. Die Zuständigkeit richtet sich nach Ihrem Wohnort.

Standesämter in Bayern

3 Geschichte

Das Bistum wurde 739 von Bonifatius gegründet. Es war zur Zeit des Heiligen Römischen Reichs mit 42.000 km² das größte Bistum und dehnte sich über Wien bis Ungarn aus. Die Geschichte des Bistums beginnt jedoch schon sehr viel früher. Um das Jahr 300 ließen sich die ersten römischen Bewohner taufen. Die Heiligen St. Florian, der Wanderbischof St. Valentin und St. Severin lebten in dieser früheren Zeit im Gebiet des Bistums Passau.

Bis ins erste Jahrzehnt des elften Jahrhunderts reichte das Bistum Passau im Osten bis zur March und Leitha (ost-österreichische Grenzflüsse) und im Süden bis zu den Voralpen. Mit Recht konnte es sich als Donaubistum bezeichnen (42.000 km²) und war das größte Bistum des alten Deutschen Reiches. Da das Bistum fast ganz in Österreich lag, gab es immer wieder Schwierigkeiten mit den österreichischen Herrschern, die die Absicht trugen, den österreichischen Bistumsanteil abzutrennen. Deshalb entschlossen sich die Passauer Bischöfe Ende des 15. Jahrhunderts das Bistum in zwei große Verwaltungseinheiten (Offizialate) aufzuteilen. Vom 14. bis 17. Jahrhundert erlebte das Bistum viele Höhen und Tiefen. In der Zeit des Trienter Konzils wirkte Fürstbischof Urban von Trennbach (1561–1598) segensreich in Passau. Er stabilisierte die Hinwendung zum katholischen Glauben und galt als mildtätig aber kirchenstreng. 1783 wurde der österreichische Anteil des Bistums abgetrennt. Aus ihnen entstanden die Diözesen Linz und St. Pölten. Während der Säkularisierung verlor Passau 1805 das weltliche Fürstentum. Ebenso wurden alle weltlichen Besitztümer entzogen und fast alle Klöster aufgehoben. 1821 verlor das Bistum seine Exemption und wurde Suffraganbistum von München und Freising. 1813 und 1822 wurde das Bistum um das südliche Gebiet um Simbach am Inn, Altötting und Burghausen erweitert, das zuvor zum Erzbistum Salzburg gehört hatte.

Dieser Abschnitt basiert auf dem Artikel Bistum Passau aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

4 Bistumsgliederung

Dekanate

Altötting
Burghausen
Passau-Stadt
Freyung-Grafenau
Regen
Osterhofen
Pfarrkirchen
Simbach am Inn
Vilshofen an der Donau
Pocking

5 Statistik

Katholiken im Bistum Passau / Kirchenaustritte

Jahr
Bevölkerung
Katholiken
in % der Bev.
Kirchenaustritte
2000
590 000
520 000
88
989
2001
589 000
519 000
88
931
2002
592 000
517 000
87
1 180
2003
591 000
516 000
87
1 461
2004
572 000
512 000
90
999
2005
575 000
511 000
89
856
2006
575 000
511 000
89
855
2007
581 000
505 000
87
948
2008
567 000
499 000
88
1 389
2009
559 000
495 000
89
1 436

Quelle: Deutsche Bischofskonferenz

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Statistiken zur Kirchensteuer - Weitere Statistiken

 
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6 Links
 
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