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| Bistum Regensburg |
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| Niedermünstergasse 1 |
93047 Regensburg |
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Diözesanbischof:
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Gerhard Ludwig Müller |
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| Katholiken im Bistum Regensburg (2009): |
1.255.000 (73 % der Bevölkerung, 2008) |
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| Kirchenaustritte (2009): 4.270 |
Homepage: www.bistum-regensburg.de |
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Wenn Sie aus der Katholischen Kirche im Bistum Regensburg austreten
wollen, müssen Sie dies beim Standesamt erklären. Die
Zuständigkeit richtet sich nach Ihrem Wohnort.
Standesämter
in Bayern
Erste Nachweise des Christentums in Regensburg gibt es schon aus
römischer Zeit. Als das älteste Zeugnis christlichen Glaubens
gilt ein Grabstein, der um das Jahr 400 zum Gedenken an eine gewisse
Sarmannina errichtet worden war. Vermutlich hatten römische
Soldaten und Zivilisten das Christentum über die Alpen nach
Norden gebracht. Ab der Mitte des 6. Jahrhunderts waren in Regensburg
als Sitz des bayerischen Stammesherzogtums sogenannte Wanderbischöfe
tätig, so der Heilige Emmeram von Regensburg. Als Gründungsdatum
des Bistums Regensburg gilt aber das Jahr 739, als Regensburg von
Bonifatius dem Kanonischen Recht und somit dem Bischof von Rom unterstellt
wurde.
Erster Bischof war Gaubald (739761), der seinen Sitz im Kloster
St. Emmeram hatte. 798 wurde das Bistum dem Erzbistum Salzburg unterstellt.
Erst unter Bischof Wolfgang (972994) wurden die Abtswürde
von St. Emmeram und die Bischofswürde von Regensburg getrennt.
Er stimmte der Abtrennung Böhmens von seinem Bistum zu.
Eine Blütezeit mit zahlreichen Klostergründungen erlebte
das Bistum im 12. Jahrhundert. Der Kirchenlehrer Albertus Magnus
war von 1260 bis 1262 Bischof von Regensburg. Seine Aufgabe war
besonders die Sanierung der Bistumsfinanzen. Ihm folgte der Regensburger
Leo Thundorfer auf die Regensburger Cathedra. In seine Regierungszeit
fällt die Grundsteinlegung des gotischen Domes. Der weltliche
Herrschaftsbereich des Fürstbischofs von Regensburg, das Hochstift
Regensburg, hatte sich nach Belehnung der Wittelsbacher mit dem
Herzogtum Bayern von diesem gelöst, konnte aber nicht zu einem
größeren geschlossenen Territorium ausgebaut werden.
Die Reichsstadt Regensburg wurde im Jahr 1542 protestantisch, was
bis 1803 zu teilweise erheblichen Konflikten zwischen Rat der Stadt
und Bischof führte. Auch in der zum Bistum gehörigen Oberpfalz
wechselte die Konfession im 16. und 17. Jahrhundert mehrmals.
1803 wurde das Hochstift in ein Fürstentum Regensburg unter
der Regierung des Kurerzkanzlers Carl Theodor von Dalberg verwandelt.
Dessen erzbischöfliche Würde wurde am 2. Juli 1805 von
Mainz auf das Bistum Regensburg übertragen, zu dessen Bischof
Dalberg schon 1804 gewählt worden war. 1810 fiel das Fürstentum
Regensburg an Bayern, der Fürstprimas blieb aber bis zu seinem
Tod 1817 Erzbischof von Regensburg.
Das Bayerische Konkordat von 1817 ordnete die Diözese neu
und unterstellte sie dem Erzbistum
München und Freising.
Das Bistum Regensburg gliedert sich in 770 Pfarreien und Seelsorgestellen,
33 Dekanate, 8 Regionen und ist ein Suffraganbistum des Erzbistums
München und Freising.
Katholiken im Bistum Regensburg / Kirchenaustritte
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Jahr
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Bevölkerung
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Katholiken
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in % der Bev.
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Kirchenaustritte
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|
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2000
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1 595 000
|
1 343 000
|
84
|
2 861
|
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2001
|
1 619 000
|
1 339 000
|
83
|
2 724
|
|
2002
|
1 616 000
|
1 345 000
|
83
|
3 179
|
|
2003
|
1 644 000
|
1 329 000
|
81
|
3 662
|
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2004
|
1 628 000
|
1 322 000
|
81
|
2 822
|
|
2005
|
1 621 000
|
1 321 000
|
82
|
2 652
|
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2006
|
1 718 000
|
1 301 000
|
76
|
2 671
|
|
2007
|
1 716 000
|
1 293 000
|
75
|
2 758
|
|
2008
|
1.694 000
|
1 267 000
|
73
|
3 922
|
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2009
|
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1 255 000
|
|
4 270
|
Quelle: Deutsche Bischofskonferenz
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