Evangelisch-Lutherische Landeskirche Sachsens

Die Evangelisch-Lutherische Landeskirche Sachsens ist eine von 20 Gliedkirchen (Landeskirchen) der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD). Sie hat ihren Sitz in Dresden und ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts.

Wenn Sie aus der Evangelisch-Lutherische Landeskirche Sachsens austreten wollen, müssen Sie dies beim Standesamt erklären. Die Zuständigkeit richtet sich nach Ihrem Wohnort.

 
 

Statistik

Mitgliederzahlen der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens

Kirchenaustritte aus der Evangelischen Kirche in Sachsen

Jahr
Mitglieder
in % der Bev.
Kirchenaustritte
in %
2001
916 273
 
5 454
0,6
2002
895 316
 
4 712
0,5
2003
851 210
21,7
5 196
0,6
2004
843 296
21,6
5 024
0,6
2005
833 826
21,5
3 929
0,5
2006
823 487
21,3
3 571
0,4
2007
810 558
21,1
4 067
0,5
2008
798 930
20,9
5 091
0,6
2009
784 706
20,7
4 496
0,6
2010773 85120,54 4120,6
2011763 72520,24 6610,6
2012754 45120,44 2800,6
2013743 56720,14 9010,6
2014727 88019,611 2711,5

Quelle: Kirchenamt der EKD, Referat Statistik

Statistiken zum Bundesland Sachsen - Statistiken zur EKD - Weitere Statistiken

Landesbischof

An der Spitze der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens steht der Landesbischof, der geistliche Leiter der Kirche. Er wird von der Landessynode gewählt und ist Vorsitzender der ebenfalls von der Synode gewählten Kirchenleitung.

Landesbischöfe seit 1922

1922–1933: Ludwig Heinrich Ihmels
1933–1945: Friedrich Otto Coch
1945–1947: D. Erich Kotte, "Präsident des Landeskirchenamtes" und Franz Lau, "Landessuperintendent"
1947–1953: Hugo Hahn
1953–1971: D. D. Gottfried Noth
1971–1994: Dr. theol. Johannes Hempel
1994–2004: Volker Kreß
2004–2015: Jochen Bohl
2015–heute: Carsten Rentzing

Gebiet

Das Gebiet der „Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens“ umfasst das ehemalige Königreich bzw. den ehemaligen Freistaat Sachsen, in den Grenzen bis 1945. Heute umfasst dieses Gebiet einen Großteil des Landes Sachsen und einen geringen Teil Thüringens.

Evangelisch-Lutherische Landeskirche Sachsens

Grafik steht unter CC BY-SA 3.0-Lizenz. Urheber: Wikipedia-User: svolks