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Kirchenaustritt in Hamburg

Kirchensteuer Statistik Kirchenaustrittsgesetz Termine
 

Der Kirchenaustritt muss persönlich beim Standesamt, in dessen Bereich Sie gemeldet sind, erklärt werden.

Erforderliche Unterlagen:

  • Personalausweis oder Reisepass mit letzter Meldebescheinigung

  • Verheiratete, Geschiedene oder Verwitwete benötigen zusätzlich die Eheurkunde sowie gegebenenfalls die Sterbeurkunde des Ehegatten oder das Scheidungsurteil

Gebühr: 31 €

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Standesämter Hamburg
 

Bezirk Altona

(Altona-Altstadt, Altona-Nord, Sternschanze, Ottensen, Bahrenfeld, Groß Flottbek, Iserbrook, Lurup, Osdorf, Blankenese, Nienstedten, Othmarschen und Rissen)

Standesamt Altona

 

 

Bezirk Bergedorf

(Allermöhe, Altengamme, Bergedorf, Billwerder, Curslack, Kirchwerder, Lohbrügge, Moorfleet, Neuengamme, Ochsenwerder, Reitbrook, Spadenland und Tatenberg)

Standesamt Bergedorf

 

 

Bezirk Eimsbüttel

(Eidelstedt, Eimsbüttel, Harvestehude, Hoheluft-West, Lokstedt, Niendorf, Rotherbaum, Schnelsen und Stellingen)

Standesamt Eimsbüttel

 

 

Bezirk Hamburg-Mitte

(Billbrook, Billstedt, Borgfelde, Finkenwerder, HafenCity, Hamburg-Altstadt, Hamm-Nord, Hamm-Mitte, Hamm-Süd, Hammerbrook, Horn, Kleiner Grasbrook, Neustadt, Neuwerk, Rothenburgsort, St. Georg, St. Pauli, Steinwerder, Veddel, Waltershof und Wilhelmsburg)

Standesamt Hamburg - Mitte

 

 

Bezirk Hamburg-Nord

Für die Stadtteile Fuhlsbüttel, Groß Borstel, Langenhorn, Ohlsdorf, Eppendorf, Hoheluft-Ost und Winterhude:

Standesamt Hamburg - Nord


Für die Stadtteile Barmbek-Süd, Barmbek-Nord, Dulsberg, Hohenfelde und Uhlenhorst:

Standesamt Barmbek/Uhlenhorst

 

 

Bezirk Harburg

(Altenwerder, Cranz, Eißendorf, Francop, Gut Moor, Harburg, Hausbruch, Heimfeld, Langenbek, Marmstorf, Moorburg, Neuenfelde, Neugraben-Fischbek, Neuland, Rönneburg, Sinstorf und Wilstorf)

Standesamt Harburg

 

 

Bezirk Wandsbek

(Bergstedt, Bramfeld, Duvenstedt, Eilbek, Farmsen-Berne, Hummelsbüttel, Jenfeld, Lemsahl-Mellingstedt, Marienthal, Poppenbüttel, Rahlstedt, Sasel, Steilshoop, Tonndorf, Volksdorf, Wandsbek, Wellingsbüttel und Wohldorf-Ohlstedt)

Standesamt Wandsbek

 
 
 
Kirchensteuer Hamburg
 

Vergessen Sie nicht, Ihre Kirchenzugehörigkeit auf Ihrer Lohnsteuerkarte austragen zulassen. Dafür wenden Sie sich an Ihr Finanzamt.

Erforderliche Unterlagen:
Aktuelle Lohnsteuerkarte sowie die Kirchenaustrittsbescheinigung.

Die Kirchensteuerpflicht endet mit dem Ablauf des Folgemonats, in dem der Austritt erklärt wurde ("zum übernächsten Ersten").

Kirchensteuerhebesatz Hamburg: 9%

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Statistik Hamburg
 
Kirchenaustritte in Hamburg 2009
 
Evangelische Kirche: 6.948
Katholische Kirche: 2.281
 
 
Religionszugehörigkeit in Hamburg
Mitglieder des Bistums Hamburg und der Nordelbischen Evangelisch-Lutherischen Kirche mit Wohnsitz in Hamburg
Religionszugehörigkeit in Hamburg
 
Jahr
Bevölkerung
Kath. Kirche
in %
Evang. Kirche
in %
 
 
 
 
 
 
1977
1 680 340
162 965
9,7
1 081 533
64,4
1978
1 664 305
162 230
9,7
1 040 965
62,5
1979
1 653 043
157 745
9,5
1 023 868
61,9
1980
1 645 095
159 889
9,7
1 011 676
61,5
1981
1 637 132
159 754
9,8
992 785
60,6
1982
1 623 848
161 695
10,0
980 121
60,4
1983
1 609 531
161 834
10,1
-
-
1984
1 592 447
165 131
10,4
904 540
56,8
1985
1 579 884
165 424
10,5
893 055
56,5
1986
1 571 267
169 359
10,8
877 810
55,9
1987
1 594 190
172 823
10,8
863 776
54,2
1988
1 603 070
158 878
9,9
783 665
48,9
1989
1 626 220
166 459
10,2
766 937
47,2
1990
1 652 363
177 158
10,7
754 713
45,7
1991
1 668 757
180 479
10,8
730 787
43,8
1992
1 688 785
179 157
10,6
716 936
42,5
1993
1 702 887
179 893
10,6
695 440
40,8
1994
1 705 872
180 440
10,6
687 187
40,3
1995
1 707 901
180 451
10,6
666 114
39,0
1996
1 707 986
180 777
10,6
649 454
38,0
1997
1 704 731
179 927
10,6
636 288
37,3
1998
1 700 089
178 255
10,5
-
-
1999
1 704 735
177 881
10,4
610 689
35,8
2000
1 715 392
177 872
10,4
599 184
34,9
2001
1 726 363
178 940
10,4
587 321
34,0
2002
1 728 806
177 829
10,3
577 545
33,4
2003
1 734 083
178 165
10,3
567 480
32,7
2004
1 734 830
175 203
10,1
558 996
32,2
2005
1 743 627
177 721
10,2
552 195
31,7
2006
1 754 182
180 544
10,3
547 663
31,2
2007
1 770 629
182 072
10,3
544 113
30,7
2008
1 772 100
181 148
10,2
539 334
30,4
2009
1 774 224
178 811
10,1
530 288
29,9
2010
1 786 448
180 180
10,1
522 121
29,2
 
Quellen: Kirchenamt der EKD, Deutsche Bischofskonferenz, Statistisches Amt für Hamburg und Schleswig-Holstein
 
Statistiken zur Nordelbischen Kirche - Weitere Statistiken
 

Kirchenaustrittsgesetz Hamburg
 

Gesetz
über den Austritt aus Religionsgesellschaften
des öffentlichen Rechts

Vom 5. März 1962

Fundstelle: HmbGVBl. 1962, S. 65

Änderungen

§§ 1, 4 geändert, § 5 neu gefasst am 15. Oktober 1973 (HmbGVBl. S. 431)

§§ 4, 5 geändert am 14. November 1977 (HmbGVBl. S. 357)

§ 3 geändert durch Artikel 11 des Gesetzes vom 11. Juli 2007 (HmbGVBl. S. 236, 237)

Der Senat verkündet das nachstehende von der Bürgerschaft beschlossene Gesetz:

§ 1
1 Wer aus einer in der Freien und Hansestadt Hamburg bestehenden Religionsgesellschaft des öffentlichen Rechts austreten will, hat seinen Austritt gegenüber dem zuständigen Standesbeamten zu erklären. 2 Die Erklärung kann nur bedingungslos und uneingeschränkt abgegeben werden. 3 Der Standesbeamte darf Zusätze weder in die Austrittserklärung noch in die Austrittsbescheinigung aufnehmen.

§ 2
1 Die Erklärung nach § 1 kann von dem Austretenden abgegeben werden, wenn er das 14. Lebensjahr vollendet hat und nicht geschäftsunfähig ist. 2 Für Kinder unter 14 Jahren und für Geschäftsunfähige kann der gesetzliche Vertreter, dem die Sorge für die Person obliegt, den Austritt erklären. 3 Eine Vertretung kraft Vollmacht ist nicht zulässig.

§ 3
1 Die Erklärung nach § 1 ist mündlich oder schriftlich abzugeben. 2 Über die mündliche Erklärung ist eine Niederschrift aufzunehmen; die schriftliche Erklärung muss öffentlich beglaubigt sein. 3 Ehegatten, Lebenspartner sowie Eltern und Kinder können sich in derselben Urkunde erklären.

§ 4
(1) 1 Für die Entgegennahme der Erklärung nach § 1 ist der Standesbeamte zuständig, in dessen Amtsbezirk der Austretende seinen Wohnsitz hat. 2 Austrittswillige, die ihren Wohnsitz nicht in Hamburg haben, können die Austrittserklärung vor dem Standesbeamten des Standesamts Hamburg-Mitte abgeben, wenn es ihnen nicht möglich ist, den Austritt nach dem Recht ihres jetzigen Wohnsitzes wirksam zu erklären.

(2) Der Standesbeamte hat die Religionsgesellschaft, der der Austretende angehört hat, und die Stelle, die die Kirchensteuer erhebt, von der Abgabe der Erklärung unverzüglich zu benachrichtigen; er hat ferner dem Austretenden auf Antrag eine Bescheinigung über den Austritt zu erteilen.

(3) Austrittserklärungen werden mit der Unterzeichnung der Niederschrift oder dem Eingang einer schriftlichen Erklärung wirksam.

§ 5
1 Der Austritt bewirkt im staatlichen Bereich die dauernde Befreiung der Austretenden von allen Leistungen, die auf der persönlichen Zugehörigkeit zu der Religionsgesellschaft beruhen. 2 Das Ende der Kirchensteuerpflicht regelt das Hamburgische Kirchensteuergesetz.

§ 6
(1) Die Verordnung über den Austritt aus Religionsgesellschaften des öffentlichen Rechts vom 29. Januar 1942 (Sammlung des bereinigten hamburgischen Landesrechts 222-t) wird aufgehoben.

(2) Für die Erklärungen, die bis zum Inkrafttreten dieses Gesetzes abgegeben worden sind, gelten die bisherigen Bestimmungen.

§ 7
Dies Gesetz tritt am 1. April 1962 in Kraft.

Ausgefertigt Hamburg, den 5. März 1962.
Der Senat

 
 
 
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